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Als Christen auf Versöhnung setzen

Respektvolle Freundschaft: Pater Kristijan Montina und Aleksander Markovic
Als Christen auf Versöhnung setzen
Als Christen auf Versöhnung setzen
Pater Montina (rechts) überbrachte persönlich seine Weihnachtswünsche für Aleksander Markovic und die serbischen Gläubigen. © privat

Als Christ ein Zeichen der Versöhnung und des Verzeihens zu setzen, das ist Pater Kristijan Montina ein Herzensanliegen. Der Franziskanerpater, der seit 2018 die Kroatische Katholische Gemeinde Wiesbaden leitet und auch für die kroatischen Katholiken in Bad Camberg, Limburg und Montabaur zuständig ist, hat deswegen gleich zu seinem Start in Wiesbaden vor zwei Jahren den persönlichen Kontakt zu dem serbisch-orthodoxen Priester Aleksandar Markovic gesucht. Zu der „respektvollen Freundschaft“, die daraus entstanden sei, so Pater Montina, gehörten in diesen Tagen wechselseitige Segenswünsche zum Weihnachtsfest. Am Weihnachtstag der orthodoxen Kirche besuchte der kroatische Pater die Griechische Orthodoxe Kirche, in der die serbischen Gläubigen Liturgie feiern, um Aleksander Markovic zum Fest alles Gute zu wünschen.

 „Wir sind beide Christen“, betont er. Vor dem Hintergrund des Krieges zwischen Serben und Kroaten, der die beiden Nationen entzweit habe, sei es auch für die Gemeindemitglieder wichtig, „zu sehen, dass wir Priester uns besuchen und uns verstehen.“ Ihrer beider Aufgabe sei es, das Evangelium zu verkünden und Frieden und Liebe unter den Menschen zu verbreiten. Montina, der sich auch auf Ordensebene für Ökumene und Dialog einsetzt, pflegte bereits bei seiner vorherigen Stelle im österreichischen Kufstein sehr bewusst gute Beziehungen zu dem dortigen serbisch-orthodoxen Priester.

 

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